Tiere: (Raubtieren) Löwe, Gepard, Schakal, Hyäne, Leopard, Wildhund, Ginsterkatze, Zibetkatze, Servalkatze und Mungos. (Primaten) Pavian, Bushbaby und Affen. (Huftiere) Nashorn und Zebra, (Paarhufern) Büffel, Giraffe, Flusspferd, Warzenschwein, Antilopen (Buschbock, Dik-Dik, Ducker, Elen, Gazellen, Schwarzfersenantilope =Impala, Kuhantilope = Hartebeest, Klippspringer, Kudu, Oribi, Riedbock, Pferdeantilope, Topi, Wasserbock, Gnu,
Die Masai Mara (auch Massai Mara oder Maasai Mara) gilt als eines der bedeutensten und großartigsten Tierschutzgebiete in Afrika. Masai Mara steht damit auf einer Stufe mit dem Krüger Nationalpark in Südafrika und dem Etosha Nationalpark in Namibia.
Die Masai Mara, in der Sprache Maa der Maasai bedeutet dies „Geflecktes Land, Buntes Durcheinander". Seinen Namen verdankt der Park dem hier lebenden Nomadenvolk der Masai und dem ihn durchquerenden Flußlauf - dem Mara.
Zusätzlich zur Attraktivität trägt das jährliche Naturschauspiel der großen Wanderung - bei, bei dem riesige Gnuherden, Zebras und Antilopen auf der Suche nach besseren Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Masai Mara ziehen. Bis zu 2 Millionen Gnu machen sich in endlosen Karawanen auf den Weg und werden dabei von ihren Jägern, wie Löwen und anderen Raubkatzen, verfolgt. Bei ihrer Wanderung müssen die Herden die Flussläufe überwinden, die aufgrund der Regenfälle zu reißenden Strömen anwuchsen. Bei der Überquerung des Mara-Flusses wartet auf die Gnus durch die hier lebenden Krokodile eine weitere Gefahr.
Das Grasland und die sanft gewellten Hügel der Masai Mara verschwinden während der Wanderung fast unter den Tierherden. Dicht an dicht ziehen die Tiere zu neuen Futterplätzen, und die endlose Reihe reicht oft bis zum Horizont.
Grüne Jahreszeit (Regenzeit): Es regnet im April und Mai und dann wieder im November. Aufgrund des Regens können einige Gebiete der Masai Mara unzugänglich werden. Der „black
cotton soil“ genannte Boden wird dann rutschig wie Schmierseife und morastig, so dass es unmöglich ist, ihn zu befahren.
Trockene Jahreszeit: Die Monate Juli bis Oktober sind trocken, das Gras lang und saftig. Ein Besuch der Masai Mara in dieser Zeit ist sehr empfehlenswert, denn dann kann man
zahlreiche Tiere auf ihrer jährlichen Wanderung sehen.
Heißeste Jahreszeit: Die Temperaturen sind im Dezember und Januar am höchsten.
Kälteste Jahreszeit: Juni und Juli sind die kältesten Monate.
Regenfall: Im Westen des Parks etwa 1.200 mm, im Osten etwa 800 mm.
Nicht entgehen lassen sollte man sich eine Fahrt am Fuße des Oloololo-Escarpment entlang.
Unterkunft: Fig Tree Camp, Governors’ Camp, Keekorok Lodge, Mara Explorer, Mara Intrepids, Mara Safari Club, Mara Serena Lodge, Mara Sopa Lodge, Mara Timbo Camp, Olonana, Siana Spring Intrepids Camp